Liste mit relevanten Quellen, die sich mit den Gefahren von Pestiziden und Herbiziden für den menschlichen Organismus, insbesondere das zentrale Nervensystem (ZNS), befassen. Die Auswahl umfasst wissenschaftliche Übersichtsarbeiten, Fachartikel und informelle Webseiten und wurde mit Hilfe von DeepSeek (ja, kommt da her, wo auch Huawei etc. herkommt…) zusammengestellt.
ScienceDirect (Elsevier): „Neurotoxic risks of long-term environmental exposure to pesticides: a review“
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S000927972500256X?via%3Dihub
Diese im Juni 2025 veröffentlichte wissenschaftliche Übersichtsarbeit fasst die toxischen Effekte einer langfristigen Pestizidexposition auf verschiedene neurologische Funktionen zusammen. Sie untersucht die Rolle von Pestiziden bei der Entstehung von neurologischen und psychiatrischen Störungen wie kognitiven Beeinträchtigungen und Bewegungsstörungen.
NIH (National Institutes of Health): „Neurotoxicity of Pesticides“
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6826260/
Dieser umfassende Review aus dem Jahr 2019, verfügbar im Open-Access-Archiv der NIH, behandelt die Neurotoxizität ausgewählter Pestizidklassen, darunter Insektizide, Herbizide und Fungizide. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenhang zwischen Pestizidexposition und dem Risiko für neurologische Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer beim Menschen.
Open Science: „Pattern and Impact of Pesticide Poisoning: A Review of Published Case Reports“
https://www.researchgate.net/publication/381777439_Pattern_and_Impact_of_Pesticide_Poisoning_A_Review_of_Published_Case_Reports
Diese Übersichtsarbeit von 2024 analysiert veröffentlichte Fallberichte zu Vergiftungen durch verschiedene Pestizidklassen (z.B. Organophosphate, Carbamate, Pyrethroide). Sie beschreibt detailliert die gesundheitlichen Auswirkungen, darunter Atemlähmung, Krampfanfälle und Bewusstseinsstörungen als Folge der neurotoxischen Wirkung.
digiDEM Bayern (Universität Erlangen-Nürnberg): „Glyphosat – ein höchst umstrittenes Pestizid“
https://digidem-bayern.de/glyphosat-ein-hoechst-umstrittenes-pestizid/
Dieser Newsletter-Beitrag aus dem Jahr 2024 fasst mehrere aktuelle wissenschaftliche Publikationen zusammen, die negative Effekte von Glyphosat auf kognitive Fähigkeiten und seine mögliche Rolle bei der Entstehung von neurodegenerativen Erkrankungen wie Demenz nahelegen.
siehe auch:
The inadequacy of current pesticide regulations for protecting brain health: the case of glyphosate and Parkinson’s disease
https://www.thelancet.com/journals/lanplh/article/PIIS2542-5196(23)00255-3/fulltext
digiDEM Bayern: „Erhebliche Veränderungen des Nervensystems“
https://digidem-bayern.de/erhebliche-veraenderungen-des-nervensystems/
Ein weiterer Beitrag des Demenz-Forschungsprojekts, der die Ergebnisse einer systematischen Übersichtsarbeit spanischer Forscher vorstellt. Diese kommt zu dem Schluss, dass Glyphosat-Rückstände verschiedene Schädigungen des Nervensystems hervorrufen können, darunter Neuroinflammation und oxidativen Stress.
SpringerLink: „Chemie in pflanzlichen Lebensmitteln“
https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-56307-6_30
Dieses Buchkapitel von 2018 bietet einen Überblick über Pflanzenschutzmittel und deren Auswirkungen. Es thematisiert sowohl akute Vergiftungen als auch chronische Effekte und erwähnt speziell, dass Insektizide bei Landwirten über Störungen des Nervensystems vermehrt zu Demenzerkrankungen führen können.
Medscape: „Common Herbicide a Player in Neurodegeneration?“
https://www.medscape.com/viewarticle/common-herbicide-player-neurodegeneration-2024a1000mk4?form=fpf
Ein Fachartikel vom Dezember 2024, der über eine neue Studie berichtet. Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine chronische Glyphosat-Exposition mit verstärkter Neuroinflammation und Alzheimer-ähnlicher Pathologie in Verbindung stehen könnte – selbst bei als sicher geltenden Dosen.
Baubiologie.de Magazin: „Schädlingsbekämpfungsmittel: Wie giftig sind sie für Mensch und Tier?“
https://baubiologie.de/wissen/baubiologie-magazin/wohngifte-schimmelpilze-schaedlinge/schaedlingsbekaempfungsmittel-wie-giftig-sind-sie-fuer-mensch-und-tier/
Dieser Artikel der Baubiologie-IBN-Expertin Christine Ehm (Dipl.-Biologin und Chemikerin) erläutert die Wirkweise verschiedener Insektizid-Klassen (z.B. Organophosphate, Pyrethroide, Neonicotinoide). Er erklärt verständlich, warum diese Stoffe, die als Neurotoxine konzipiert sind, auch für den Menschen gefährlich sein können.
Ältere, aber grundlegende Quelle:
EPA (Environmental Protection Agency) / HERO Datenbank: „Toxic responses of the central nervous system“
https://hero.epa.gov/reference/1776231/
Dieser technische Report aus dem Jahr 1980 ist ein grundlegendes Werk, das die toxischen Reaktionen des zentralen Nervensystems auf verschiedene Substanzen beschreibt, darunter auch Organophosphorverbindungen und Organoquecksilber. Er zeigt die historische Perspektive und langjährige Bekanntheit dieser Thematik auf.
Für eine noch tiefgehendere Recherche wird empfohlen direkt in wissenschaftlichen Datenbanken wie PubMed (NIH) oder ScienceDirect mit den Suchbegriffen „pesticide neurotoxicity“, „herbicide cognitive impairment“ oder „pesticide Parkinson’s disease“ zu suchen.
Quelle: DeepSeek